Alles auf einen Blick im Ligamanager
mit Tabellen und Ergebnissen der Schwabenligen I, II Nord und Süd.
16. Januar 2011: Start ins neue Jahr mit einem Doppelheimspieltag der beiden Burlafinger Vereine
Auch heute lag die Favoritenrolle wieder bei uns. Auf das obligatorische Weißwurstfrühstück verzichteten wir, da unsere Zweite schon um 9:00 Uhr ihren Mannschaftskampf begann.
SC Burlafingen DWZ - EUROCOPTER SG Donauwörth 5½ - 2½
1 Bachus, Josef 2110 - (Reiter) kampflos 1 - 0
2 Linder, Peter 2083 - 2 Hager, Michael 1856 1 - 0
3 Neidlinger,Markus 2100- 3 Baur, Hans 1698 1 - 0
5 Unseld, Rolf 1711 - 4 Ritzka, Simon 1718 0 - 1
6 Späth, Gerhard 1636 - 6 Heidinger, Armin 1681 ½ - ½
7 Denzel, Klaus 1706 - 7 Fleischer, Thomas 1668 0 - 1
8 Jahn, Manfred 1754 - 10 Spatz, Christian 1533 1 - 0
9 Marbach, Eduard 1880 - 13 Macho, Miloslav 1579 1 - 0
Brett 1: Josef als Strahlender Sieger
Kampflos kam Josef zu einem vollen Punkt. Nun konnte er zwar nach einer mehr als durchwachsenen Saison kein neues Selbstvertrauen tanken. Dafür konnte er sich freuen, den frühen Feierabend mit Ehefrau Ingrid zu einem Fahrradausflug bei strahlendem Sonnenschein zu unternehmen. Tja, Pech gehabt, Josef.
Brett 5: Späth, Gerhard - Heidinger, Armin ½
Kampfsau Gerhard lehnte noch selbstbewusst das erste Remisangebot ab. Nachdem die Stellung aber weiter verflachte willigte er doch in das zweite Angebot ein.
Brett 2: Lapin, Oleg - Neidlinger, Markus 0:1
Nach unorthodoxer Eröffnungsbehandlung kam Markus immer besser in Fahrt. Das Remisangebot seines Gegner kam zu einem Zeitpunkt wo ich Markus schon wieder lächeln sah. Kurze Zeit später hatte Markus einen verirrten Springer im Netz und als Draufgabe den vollen Punkt.
Brett 3: Linder, Peter - 2 Hager, Michael 1:0
Weihnachten ist schon lange vorbei, trotzdem war heute Kneten angesagt. Aber nicht Plätzchenteig, sondern "schwarzer Igel": Peter belagerte lange und ausdauernd die Stellung seines Gegners, konnte dabei immer mehr Bauernschwächen provozieren. Auch ein Damenopfer gegen Turm und Springer brachte Michael nicht die erhoffte Entlastung, sondern führte zur schnellen Aufgabe.
Zwischenstand 3,5 zu 0,5 für Burlafingen. Ein erneuter Kantersieg zeichnete sich ab. Jedoch:
Brett 6: Denzel Klaus - Fleischer, Thomas 0:1
Masochist Klaus lies sich lange von seinem Gegenüber quälen. Am Schluss rannte der schwarze d-Bauer ohne Gegenwehr bis zur Grundlinie.
Brett 4: Unseld Rolf - Ritzka Simon 0:1
Im Doppelturmendspiel zeigte sich der schwarze Springer dem Läufer von Rolf weit überlegen. So gingen einige Bauern flöten, bevor das Roß getauscht werden konnte. Das entstehende Turmendspiel war deshalb alsbald beendet.
Brett 7: Spatz Christian - Jahn Manfred 0:1
Da konnte man schon ein bischen nervös werden. Zuerst souverän von Manfred gespielt, zwei Bauern eingeheimst, aber dann fast im Königsangriff untergegangen. Manfred gelang es, den Angriff zu parieren, wenngleich auf Kosten eines Bauern. Im Leichtfigurenendspiel mit 3 gegen zwei Bauern dominierte der schwarze Läufer den weißen Springer. Endlich belohnte sich Manfred auch für seine permanent guten Leistungen in dieser Saison mit einem Sieg.
Brett 8: Marbach Eduard - Macho Miloslav 1:0
Eddi "Mister Zuverlässig" zeigte wieder mal wie man aus einem Generalabtausch mit Mehrmaterial rauskommt. Das entstandene Bauernenspiel 4 vs 3 sah nur für die Kibitze leicht zu gewinnen aus. Edi zeigte hier, wie weit er rechnen konnte um sämtlichen Remischancen seines Gegner zu vereiteln.
Sonntag, den 12.12. 20104. Runde: Auswärtsspiel bei der SC Lechhausen
Auswärtsspiel in Lechhausen. Nach DWZ-Schnitt der Mannschaften sind wir leicht favorisiert.
Und dieser leichten Favoriten wurden wir gerade noch so gerecht. Am Schluß stand ein hart umkämpfter 4½ zu 3½ Sieg fest.
SC Lechhausen DWZ - Schachclub Burlafingen DWZ 3½ - 4½
1 Tokarev, Igor 1973 - 1 Bachus, Josef 2110 1 - 0
2 Kramar, Ilia 1918 - 2 Linder, Peter 2083 0 - 1
3 Lapin, Oleg 1824 - 3 Neidlinger, Markus 2100 0 - 1
4 Santos, Paulo 1806 - 5 Unseld, Rolf 1711 1 - 0
5 Zunic, Josef 1793 - 6 Späth, Gerhard 1636 0 - 1
6 Wiessner, Johann 1660 - 7 Denzel, Klaus, Dr. 1706 1 - 0
7 Harlacher, Franz 1665 - 8 Jahn, Manfred 1754 ½ - ½
8 Greineder, Josef 1619 - 9 Marbach, Eduard 1880 0 - 1
Sonntag 14.11.2010, Heimspiel gegen Kriegshaber III
Unser Heimspiel gegen Kriegshaber III begann für uns schon eine Stunde früher mit einem zünftigen Weißwurstfrühstück. Auch ohne Weißbier waren wir uns einig, dass heute unbedingt ein Sieg her musste.
Mit 6 ½ zu 1 ½ fiel dieser dann vielleicht ein wenig zu hoch aus. Bei Betrachtung aller Partien fällt aber schon auf, dass bis zum Schluss zwar gut gekämpft wurde, wir Burlafinger aber insgesamt den längeren Atem hatten und konzentriert jede Chance nutzen.
4 Schachclub Burlafingen DWZ - SK Kriegshaber III DWZ 6½ - 1½
1 Bachus, Josef 2110 - Ebeling, Jens 1963 1 - 0
2 Linder, Peter 2083 - Reichardt, Peter 1874 1 - 0
3 Neidlinger, Markus 2100 - Weimer, Lothar 1871 ½ - ½
4 Unseld, Rolf 1711 - Grabowski, Peter 1835 ½ - ½
5 Späth, Gerhard 1636 - Czajka, Detlef 1784 1 - 0
6 Denzel, Klaus, Dr. 1706 - Buchberger, Sascha 1713 1 - 0
7 Jahn, Manfred 1755 - Städele, Thomas 1767 ½ - ½
8 Marbach, Eduard 1880 - Rahlf, Matthias 1814 1 - 0
Brett 7: Städele, Thomas - Jahn, Manfred ½ - ½
Getreu dem Motto „Mit Weiß auf Gewinn, mit Schwarz auf remis“ besorgte uns Manfred mit sicherem Spiel den ersten halben Punkt.
Brett 3: Weimer, Lothar - Neidlinger, Markus ½ - ½
Das erste Heimspiel von Markus im neuen Vereinsheim. Das will was heißen, sind wir doch schon einige Jahre in der „Alten Schule“. Der Gegner von Markus, wohl beeindruckt von der DWZ, suchte jede Gelegenheit die Partie zu vereinfachen. Schließlich stellte dieser seine Bemühungen ein und haderte mit „diesen Maurern“, die „mit mir nicht Schach spielen wollen“.
Brett 5: Czajka, Detlef - Späth, Gerhard 1 - 0
Beim Übergang ins Schwerfigurenendspiel konnte Gerhard Dame und Turm aktiver aufstellen. Permanenter Druck auf die unsichere Königsstellung brachte schließlich die Entscheidung.
Brett 8: Marbach, Eduard - Rahlf, Matthias 1 - 0
Gewohnt grundsolide ging Eddi ans Werk. Mit Bauernplus und aktiver Turmstellung ging es ins Endspiel. Dieser Vorteil genügte ihm für einen sicheren, unspektakulären und nie gefährdeten Sieg.
Brett 6: Denzel, Klaus - Buchberger, Sascha 1 - 0
Eine wilde Opferpartie, in der Klaus die Übersicht und am Ende auch eine Figur mehr behielt.
Zwischenstand 4:1
Brett 4: Unseld, Rolf - Grabowski, Peter ½ - ½
Bei ungleichfarbigen Läufern + Dame stellte Rolf seinen Gegner auf undeckbares Matt. Dieser entkam jedoch mit einem Dauerschach.
Brett 1: Ebeling, Jens - Bachus, Josef 1 - 0
Lange stand Josef trotz eines Mehrbauern sehr gedrückt, konnte gerade noch so alle Einbruchsfelder decken. Plötzlich ging es ganz schnell: Ein Konter auf den weißen König sorgte für einen erfolgreichen Mattangriff.
Brett 2: Linder, Peter - Reichardt, Peter 1 – 0
Ein Patzer von Reichardt in der Eröffnung sorgte quasi für die Vorentscheidung. Trotzdem musste sich Pit noch durch die turbulente Zeitnot kämpfen. Hier sammelte er weiteres Material ein, danach verfing sich der schwarze König im Mattnetz der weißen Figuren.
Einen so hohen Sieg hatten wir nicht erhofft. Die Schachfreunde aus Kriegshaber versprachen denn auch, ihre „großen Brüder“ aus der zweiten Mannschaft vorbeizuschicken, mit dem Auftrag uns ähnlich zu vermöbeln.
Sonntag, 24.10.2010, Saisonauftakt bei der SG Rochade Augsburg.
Beide Mannschaften konnten sich noch sehr gut an den letzten Kampf der Vorsaison erinnern. Bei einem Sieg wäre Augsburg aufgestiegen gewesen und wir abgestiegen.
Es kam damals anders, wir gewannen unerwartet (hoch) mit 6:2 , was heuer Anlass für zahlreiche freundschaftliche Frotzeleien bot.
Auch heuer verlief der Vergleich etwas anders aus als von allen erwartet.
Beide Mannschaften gingen leicht ersatzgeschwächt an den Start. Bei Augsburg fehlte Dietmar Zimmermann, bei uns Sebi Bachus.
SG Augsburg - Schachclub Burlafingen 4:4
Zehrfeld- Bachus 1:0
Wippich - Linder ½
Weigelt - Neidlinger ½
Birth - Unseld 1:0
Schroers- Späth ½
Feder - Denzel 0:1
Komanj - Jahn ½
Krammer - Chramzow 0:1
Brett 5: Späth - Schroers ½
Bei druckvollem Spiel von Gerhard gelang seinem Gegner ein schönes Figurenopfer gegen mehrere Bauern. Diese Mehrfigur musste Gerhard bald wieder zurückgeben, worauf sich beide in unklarer Stellung auf Remis einigten
Brett 6: Feder - Denzel 0:1
Noch wesentlich druckvoller gelang Klaus ein kreativer und nicht widerlegbarer Mattangriff. Tolle Leistung, die schöänste Partie an diesem Tag aus unserer Sicht.
Brett 4: Birth - Unseld 1:0
Gegen seinen Angstgegner Waldemar Birth kam Rolf gedrückt aber ohne Minusmaterial aus der Eröffnung. Im Mittelspiel lies er sich jedoch die Dame fangen.
Brett 2: Wippich - Linder ½
Wenig los war in der Partie Zwischen Pit und seinem Vorjahresgegner Markus Wippich. Ein unspäktakuläres Remis die Folge.
Brett 8: Krammer - Chramzow 0:1
Michael bei seinem ersten Einsatz in der „Ersten“. Im Damenendspiel mit ungleichen Läufern heimste er Bauer um Bauer ein. Diesen Vorteil verwandelte er geduldig um zum Gewinn.
Brett 3: Neidlinger - Weigelt ½
Rückkehrer Markus durfte sich mit Jens Weichelt auseinandersetzen. Beide kennen sich sehr gut, waren sie früher schon auf den Brettern 1, 2 und 4 aufeinandergetroffen. Dieses Mal also auf Brett drei der Schwabenliga II. Bei einem Score von 2:1 war Markus psychologisch leicht im Vorteil, den er in einer anhaltenden Initiative verwirklichen konnte. Mit einem schönen Qualitätsopfer und anschließender Rückgewinnung des Material erzwang der Augsburger aber im Mittelspiel das Remis.
Brett 1: Bachus - Zehrfeld 1:0
Oh je, wie viel Fehler waren das denn? Gut aus der Eröffnung kam Josef gegen Thorsten Zehrfeld. Mit mehreren Ungenauigkeiten musste er jedoch einige Bauern spucken.
Auch hier ging das Damenendspiel mit ungleichfarbigen Läufern nicht unentschieden aus, kurz nach der Zeitkontrolle musste Josef aufgeben.
Brett 7: Jahn - Komanj ½
Fest im Griff hatte Manfred seinen Gegner, quasi ein Spiel auf ein Tor. Aber eine kleine Unachtsamkeit gab den ganzen Vorteil weg.
Fazit: Sehr schwer hatten es unsere ersten drei Bretter. Nur ein mickriger Punkt steht auf der Habenseite. Das Unentschieden gerettet haben uns die hinteren Bretter. Allen voran überzeugte Ersatz Michael mit abgeklärtem Spiel.
Mit dem Augsburger Mannschaftskapitän Zehrfeld waren wir uns am Schluss einig:
Das Unentschieden ist gut gegen Abstieg und Aufstieg.
Saisonvorschau 2010 1. Mannschaft:
Mit Rückkehrer Markus Neidlinger entspannt sich die Personallage deutlich, zumal wir keine Abgänge zu verzeichnen haben. Man darf gespannt sein, wie sich das Burlafinger Spitzentrio ( Josef, Markus, Pit) schlagen wird.
Sind wir letzte Saison noch knapp dem Abstieg entkommen, sollten wir diese Runde keine Probleme haben die Klasse zu halten. Ein Platz im oberen Mittelfeld darf angepeilt werden.